Die Homöopathie ist eine sehr sanfte und nebenwirkungsfreie Regulationstherapie, bei der ein Organismus mit sehr kleinen Dosierungen gezielt gereizt wird. Dabei werden Medikamente eingesetzt, die in großen Dosierungen dieselben Symptome erzeugen würden (Ähnliches mit Ähnlichem), als die zu behandelnden. Das Ziel ist die Stimulierung der selbstregulatorischen Aktivität des Organismus. Durch die Auseinandersetzung mit dem gesetzten Reiz wird der Körper in die Lage versetzt, die eigentlich zu behandelnde Krankheit aus eigener Kraft zu bekämpfen.

Alle Krankheiten, die der Selbstregulation des Körpers zugänglich sind, können homöopathisch behandelt werden. Das sind Funktionsstörungen, die der Körper durch eigene Steuerungsvorgänge beheben könnte, bei denen aber noch keine organische Veränderungen eingetreten sind.

Homöopathie

Die Wirkungsrichtungen der Homöopathie

 

  • Die organotrope Wirkung zielt auf kranke Organe (z.B. Carduus marianus, Mariendistel bei Lebererkrankungen). Hier empfehlen sich die Tiefpotenzen D1, 2, 3, 4 und 6.
  • Die funktiotrope Wirkung zielt auf funktionelle Störungen (z.B. Coffea, Kaffee bei Schlaflosigkeit). Es werden mittlere Potenzen D9, 12 und 15 verwendet.
  • Die personotrope Wirkung zielt auf eine konstitutionelle Behandlung des ganzen Menschen. Hier werden Hochpotenzen D30 und höher eingesetzt.

Konstitutionelle Behandlungen mit Homöopathie

Unter Konstitution im homöopathischen Sinne versteht man die Geistes- und Gemütssymptomatik sowie sekundär die körperlichen Beschaffenheiten. Eine konstitutionelle Therapie mit Homöopathie wird unter Berücksichtigung dieser Gesamtverfassung durchgeführt, wobei eine begrenzte Anzahl von Mitteln in Frage kommt und meist Hochpotenzen (D30 und höher) in seltenen Gaben verabreicht werden. Viele Patienten brauchen im Laufe ihres Lebens immer wieder einmal ihr Konstitutionsmittel. Die Konstitution kann auch wandeln und die Gabe anderer Konstitutionsmittel erforderlich machen.

Komplexmittel-Homöopathie

Heterogene Komplexmittel weisen unterschiedliche Wirkungsrichtungen auf und enthalten eine Verbindung von bewährten homöopathischen, Wirkstoffen in niedriger Potenz (D1-D12), die durch ihre Zusammenstellung einen Beschwerdekomplex zugeordnet werden können. Die Einzelmittel wirken synergetisch und ergänzen sich.

Unter Konstitution im homöopathischen Sinne versteht man die Geistes- und Gemütssymptomatik sowie sekundär die körperlichen Beschaffenheiten. Eine konstitutionelle Therapie wird unter Berücksichtigung dieser Gesamtverfassung durchgeführt, wobei eine begrenzte Anzahl von Mitteln in Frage kommt und meist Hochpotenzen (D30 und höher) in seltenen Gaben verabreicht werden. Viele Patienten brauchen im Laufe ihres Lebens immer wieder einmal ihr Konstitutionsmittel. Die Konstitution kann auch wandeln und die Gabe anderer Konstitutionsmittel erforderlich machen.