Das Schröpfen ist eine mehr als 5000 Jahre alte Therapieform. Bereits das klassische Altertum, die Ägypter, die Griechen und die alte chinesische Volksmedizin kannten und schätzten diese Reiz- und Regulationstherapie, die mit einer mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnung, Zug und Druck ausgelöst wird.

Das Schröpfen als Massage ist wohltuend und schmerzlindernd bei Muskel- und Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und Migräne. Durch die Schröpfmassage und das entstehende Vakuum wird die Durchblutung des Gewebes punktuell stark erhöht und dies führt zu einer Erwärmung und schnellen Lockerung des Muskels. Auch an dauerhaft verspannten Muskeln können gezielte Reize gesetzt werden, die den Muskel wieder entspannen lassen. Damit erzielt man die Steigerung der Durchblutung bis in die tiefsten Zonen. Es aktiviert den Stoffwechsel, verbessert die Lymphbewegungen, erweitert und bildet neue Blutgefäße und verbessert die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Gewebes. Zusätzlich werden auch Gewebshormone aktiviert um giftige Abfallprodukte zu neutralisieren und auszuscheiden.

Schröpfen

Schröpfen als kurative Therapie hilft sehr gut bei folgenden Indikationen

Schröpfen und punktuelles Schröpfen hilft bei Schmerzen durch Osteoporose, diffuse Rückenschmerzen, Rückenmuskelschwäche, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schmerzen im Bereich Halswirbelsäule, niedriger Blutdruck, ständige Müdigkeit, chronische Schwächezustände, Oberbaucherkrankungen (Leber, Gallenblase), Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, funktionelle Herzbeschwerden, akute und chronische Bronchialinfekte, Hüft- und Kniegelenkschmerzen, rheumatische Beschwerden, Bechterew-Krankheit, postoperative Resorptionsvorgänge und Narbenbehandlungen.

Mit Schröpfen gegen Cellulite und Orangenhaut vorgehen

Sehr gute Ergebnisse kann man bei Vorbeugung und Behandlung von Cellulite und »Reiterhosen« erzielen. Cellulite (auch Orangenhaut genannt) entsteht durch »aufgeblähte« Fettzellen, die durch Wasser- und Schlackeeinlagerungen eine Übergröße angenommen haben. Durch die Vakuummassage mit Schröpfen können die Fettzellen intensiv bearbeitet werden, der Austritt von Zelleinlagerungen wird erleichtert und die Fettverbrennung wird angeregt.

Die Massage aktiviert den Stoffwechsel in den Fibroblasten (Bindegewebszellen), sie produzieren dann mit Hilfe von Enzymen vermehrt Collagen und Elastin. Beides sind Stoffe, die für die Spannkraft und Elastizität verantwortlich sind. So erzielt man die Straffung des Bindegewebes und Behandlung von Dehnungsstreifen.